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Das jüdische Rhina - Ein Rundgang mit Informationen (27.09.2015)

Am Samstagnachmittag den 27.9.2015 gegen 15:00 Uhr versammelten sich ein gutes Dutzend Interessierte am Treffpunkt vor der alten Gärtnerei zu einer Ortsbegehung der besonderen Art.

Kurt Bolender vom Heimatverein Rhina e.V. hatte sich gründlich vorbereitet, um über das ehemalige Miteinander jüdischer und christlicher Bewohner zu berichten.

In Rhina standen die Häuser zum Teil dicht an dicht, gemischt bewohnt und in gut gehender Nachbarschaft. Viele großformatige Fotos zeigten die alten Häuser und deren Bewohner, auch Überlebende in ihrer späteren Heimat Israel oder Amerika. Die Liste der ausgeübten Berufe und Gewerke und die Angaben zur Kinderzahl in den Familien beeindruckte. Jetzt wird Rhina von vielen eher als Wohnort, denn als Arbeitsort erlebt. Ergänzt durch Erzählungen aus der Erinnerung der Teilnehmer, war es dank der akribischen Vorbereitung und liebevollen Ausführung von Kurt Bolender eine lebhafte Führung. Die zwei Stunden vergingen schnell.  Zum Schluß wurden im Dorftreff im DGH-Rhina ausgehängte Ortspläne und ausgelgte Literatur besichtigt, ehe alle Teilnehmerangeregt nach Hause gingen. Die gute Resonanz läßt auf eine Wiederholung hoffen.

 

Katrin Reusch-Landsmann

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